LSP Digital stellt zum ersten Mal die IoT Hotlist Germany vor.
Gekürt wurden:
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Corrux: Versicherbare IoT Analytics für schweres Gerät
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AnyLedger: Die Verbindung von IoT zur Blockchain
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Lemonbeat: Baukasten für schnell skalierbare IoT Produkte
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Mozaiq: OEM-Interkonnektivität & datengetriebene Geschäftsmodelle
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Workerbase: Mensch-Maschine Schnittstelle am Handgelenk
Was ist die IoT Hotlist?
Das Internet of Things entwickelt sich rasant. Ebenso schnell entwickelt sich das Ökosystem von Hardware-Herstellern, Netz- und Plattformbetreibern, Analytics-Spezialisten und Dienstleistern.
Im täglichen Projektgeschäft von LSP Digital durchleuchten wir den IoT-Markt regelmäßig – dann teilen wir die Ergebnisse aber natürlich nur mit dem jeweiligen Kunden. Um unseren Blick auf spannende Entwicklungen im Markt mit einem weiteren Kreis teilen zu können, legen wir 2018 zum ersten Mal die “IoT Hotlist Germany” auf.
Aus einer Liste von fast 200 jungen Unternehmen mit Fokus auf IoT und Sitz in Deutschland hat unsere IoT Practice eine Shortlist von besonders interessanten Unternehmen und Ansätzen gebildet - über alle Marktbereiche hinweg. "Echte" Startups, Joint Ventures und Ausgründungen wurden dabei berücksichtigt, nicht jedoch Inkubatoren und die Aktivitäten von IoT Units großer Unternehmen. Mit allen Unternehmen der Shortlist wurden dann mehrere persönliche Interviews geführt – meist direkt mit den Gründern und Geschäftsführern. So haben wir die Unternehmen intensiv kennen gelernt, und konnten Geschäftsmodell, Technik und Perspektiven auf den Prüfstand stellen.
Fünf Unternehmen haben uns am Ende so überzeugt, dass wir sie in die erste Ausgabe der IoT Hotlist aufgenommen haben.
“Without further ado” – hier sind sie!
Versicherbare IoT Analytics für schweres Gerät
ABOUT
Corrux ist das jüngste Unternehmen in der Hotlist. Das 2018 gegründete IoT Start-Up fokussiert sich auf Effizienzsteigerung in der Bauindustrie. „Unsere Kunden sind ‚late bloomer‘ was Vernetzung und IoT anbelangt; wir sorgen dafür, dass die gesammelten Daten auch genutzt und geschäftskritische Erkenntnisse gewonnen werden.“, so Laura Tönnies, CEO des Münchner Unternehmens. Kern von Corrux ist eine Hardware-Hersteller unabhängige IoT Plattform, die durch Aggregation und Analyse der Datenströme von Bau-Geräten und Maschinen Probleme im Arbeitsfluss von komplexeren Bauprojekten ermitteln und vorhersagen kann. Corrux realisiert Effizienzsteigerungen durch reduzierte Ausfallzeiten der Maschinen, dadurch kürzere Projektlaufzeiten und auch Effizienz- und z.B. durch das Ermöglichen einer Weitervermietung von Überkapazitäten. Maschinenbestände, die noch nicht mit IoT Sensorik ausgestattet ist, bringt Corrux durch ein Angebot von Retrofit-Sensoren mit an Bord.
WHAT’S HOT?
Corrux ist ein tolles Beispiel dafür, was durch IoT und Analytics möglich wird. Das Unternehmen spricht gezielt Kunden an, deren große Baumaschinen schon Daten sammeln – das ermöglicht es, einen „proof of concept“ zu realisieren ohne einen Fuß auf die Baustelle zu setzen: „Wir können den Nutzen unserer Lösung schon im Sales-Prozess konkret darlegen, wenn wir historische Daten der Kunden analysieren.“ Spannend ist auch die Partnerschaft von Corrux mit Relayr und der Münchner Rück (Relayr wurde kürzlich von der Münchner Rück für 300 Mio. EUR gekauft): Während Relayr hilft, für Retrofit-Fälle die richtigen Sensoren zu sourcen, kann Corrux über die Münchner Rück Gruppe bei Bedarf komplette Sicherheit für den Kunden schaffen – durch eine Versicherung des Optimierungsergebnisses auf der Baustelle. Auch ein Value Based Pricing rückt damit für Corrux zukünftig in den Bereich des Möglichen.
WHAT’S NEXT?
Das Seed-finanzierte Unternehmen will noch im letzten Quartal 2018 das erste Großprojekt unter Vertrag bringen. Nach dem Launch in Deutschland dieses Jahr strebt Corrux direkt ins Ausland: Erste Sondierungsgespräche in den USA haben schon stattgefunden, nächstes Jahr soll Corrux eine ständige Vertretung in Amerika bekommen. Aggressive Wachstumspläne – angesichts der Marktdynamik aber verständlich. Neben den wachsenden Angeboten der Baugeräte OEM wie Caterpillar – deren fehlende übergreifende Interoperabilität heute noch Nische für Anbieter wie Corrux ist – tummeln sich natürlich auch schon weitere unabhängige Anbieter am Markt; Anbieter wie ES Track oder Topcon im Bereich Fleet- bzw. Site Management sind in der Nische von Corrux tätig, aber noch nicht mit diesem Geschäftsmodell. Diesen Zeitvorteil muss das Startup jetzt verwandeln.
„Wir optimieren nicht die einzelne Maschine auf der Baustelle, sondern über die großen Baumaschinen das gesamte Bauprojekt.“
Laura Tönnies
CEO
Gründungsjahr:
2018
Standort:
München
Hashtags:
#construction #analytics #predictive
Website:
corrux.io
Die Verbindung von IoT zur Blockchain
ABOUT
Auch das zweite Unternehmen der Hotlist ist ein junges Startup. AnyLedger, gegründet vom Physiker Lorenzo Pieri, will mit einem „embedded Wallet“ die Verbindung zwischen der materiellen Welt und der Blockchain herstellt. Basierend auf Smart Contracts, erhalten IoT Geräte so die Fähigkeit sich autark miteinander auszutauschen und nach vorgegebenen Regeln auch Transaktionen auszuführen. Ein Use Case ist z.B. im Bereich der Energieversorgung; Stromerzeuger wie lokale Solar-Farmen können ohne menschlichen Input oder zentrale Plattform Käufe von Strom beglaubigen und bestätigen.
WHAT’S HOT?
AnyLedger arbeitet an einem (System-agnostischen) Blockchain-Wallet, das direkt Teil der Mikrocontroller Firmware von IoT-Geräten wird. „Wir geben ihren IoT Geräte dezentralisierte Superkräfte“, so Pieri. Durch AnyLedger wird jedes IoT Gerät mit einem eigenen Wallet ausgestattet, kann also selbst Transaktionen ausführen.
Damit könnte AnyLedger ein zentraler Baustein für die Realisierung der „IoT on Blockchain“-Phantasien, die wir seit einiger Zeit am Markt verfolgen. Wirklich dezentral agierende und mittels Blockchain-Technologie abgesicherte Geräte rücken damit etwas weiter in den Bereich des Möglichen. Zum einen, weil AnyLedger realistisch bleibt – es werden keine Blockchain-Nodes lokal betrieben, was den Bedarf nach Computing-Power und Speicherplatz für die Blockchain-Funktionalität massiv beeinflusst. Zum anderen, weil AnyLedger gezielt für IoT-geeignete Hardware-Architektur entwickelt, aktuell mit Fokus auf ARM Chips.
Geld verdienen will AnyLedger mit Services, die im B2B-Umfeld trotz der dezentralen Natur der Blockchain oft nachgefragt werden: dazu gehören zum Beispiel das Wallet-Management; also die Verwaltung der IoT Geräte die mit AnyLedger ausgestattet sind, und perspektivisch auch weitere Serviceleistungen.
WHAT’S NEXT?
Pieri sieht AnyLedger’s Zukunft im Supply Chain Management, wo bereits Angebote für PoCs auf dem Tisch liegen, sowie in der Automobil Branche. Entgegen des Trends der letzten 18 Monate ist ein ICO (Initial Coin Offering) für ihn nicht das gesetzte Mittel, um das Wachstum von AnyLedger vom Prototypen hin zum skalierbaren Produkt zu finanzieren - das passt für uns gut zur Positionierung als Enabler - statt einer eigenen Kryptowährung geht der Weg zur Akzeptanz am Markt über die Kompatibilität zu den "Distributed Ledgers", die die Zielkunden einsetzen wollen.
Die Nutzung von AnyLedger’s lokaler Verschlüsselung sichert die Firmware des Geräts als „Nebeneffekt“ auch gegenüber schädlichen Fremdzugriffen bzw. dem Aufspielen von schadhafter Firmware als OTA (Over The Air) Update. Laut Pieri hat das bereits das Interesse der Cybersecurity-Branche geweckt – eine spannende Zweitverwendung, wie wir finden.
„Unsere zentrale Innovation ist das ‚embedded Wallet‘: die sicherste sowie leichteste Lösung ein Gerät mit der Blockchain zu verbinden“
Lorenzo Pieri
Gründer
Baukasten für schnell skalierbare IoT Produkte
ABOUT
Lemonbeat wurde 2015 gegründet und ist eine 100%ige Tochter von Innogy (RWE Gruppe).
Vorausgegangen waren der Gründung jahrelange Erfahrungen in der RWE-Gruppe mit der Entwicklung und dem Betrieb von Smart Home Lösungen. Die dabei entwickelten technischen Standards stehen jetzt auch Unternehmen außerhalb des Konzerns als Komplettpaket zur Verfügung, das von Prototyping bis hin zum industriellen Rollout durchgängig genutzt werden kann.
„Lemonbeat stellt einen kompletten „IoT Backbone“ vom Microcontroller bis in die Cloud als lizenzierbares Produkt zur Verfügung. Dafür gehen wir tief ins technische Detail, zum Beispiel mit patentierten eigenen Kommunikationsstandards LB Radio und LB LoRa und Lemonbeat OS, um optimale Ergebnisse zu erzielen“, so Co-Founder und CEO Oliver van der Mond.
WHAT’S HOT?
Das eigene OS on a Chip ist sicher ein Asset – aber kein Alleinstellungsmerkmal angesichts vieler OpenSource Projekte und großer Initiativen wie Android Things. Gekoppelt allerdings mit dem Fokus auf lokale Netzwerke von IoT Devices, die auch ohne permanente Internet-Konnektivität funktionieren und miteinander agieren können sollen, und nicht zuletzt mit dem eigenen Kommunikationsprotokoll als interessante Alternative zu anderen LPWA-Lösungen, verdient die Proposition von Lemonbeat einen Platz in unserer Hotlist. Haupt Use-Cases sind mittlerweile Smart Metering und Building Management Lösungen, aber auch für die Entwicklung von Smart Home-Lösungen wird Lemonbeat weiterhin eingesetzt. Ein Beispiel dafür ist die Partnerschaft mit Gardena. Produkte wie Sensoren, Sprinklersysteme und Rasenmäher arbeiten dank Lemonbeat ohne manuelles Setup eigenständig miteinander. „Wir helfen Geräte- und Systemherstellern bei dem Einstieg in das IoT: Vom ersten Hardware Development Kit bis zur industriellen Fertigung in der gleichen Umgebung“, so van der Mond. Geld verdient Lemonbeat dabei vor allem durch die Lizensierung der angebotenen Bausteine.
WHAT’S NEXT?
Herr Van der Mond sieht die Zukunft von Lemonbeat im Bereich Energie und dem Versorgungsbereich – angesichts der Heritage des Unternehmens ein logischer Fokus. So ist Lemonbeat auch in allen neuen Smart Metern des Energieversorgers enviaM enthalten. Dort hat auch das proprietäre Kommunikationsprotokoll die größten Chancen – denn in heterogeneren Umgebungen, wie sie vor allem im Smart Home anzutreffen sind, ist eine baldige Durchdringung des Marktes mit „LB Radio“ nicht zu erwarten. Umso besser, dass Lemonbeat auch LoRa und Ethernet Konnektivität unterstützt.
„Wir stellen die Vernetzung von IoT Geräten, unabhängig vom Hersteller, in den Vordergrund – so können sich die OEM auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.“
Oliver van der Mond
Co-Founder & CEO
Gründungsjahr:
2015
Standort:
Dortmund
Hashtags:
#fullstack #connectivity #utilities
Website:
lemonbeat.de
OEM-Interkonnektivität und datengetriebene Geschäftsmodelle
ABOUT
mozaiq ist ein Joint Venture von drei Riesen des Internet of Things: ABB, Bosch, und Cisco sind die namhaften Geburtshelfer des 2016 gegründeten Unternehmens. Nach einem ersten Ausflug im Bereich Whitelabel Smart Home Lösungen hat sich mozaiq schnell neu orientiert, bleibt aber gegenüber den Endkunden weiterhin im Hintergrund. mozaiq ist jetzt eine Plattform, über die sich B2B-Partner gegenseitig den Zugriff auf Daten und Geräte gewähren können. „Durch die Verknüpfung von vernetzten Geräten, Datendiensten und Dienstleistungen unterschiedlichster Branchen und Hersteller, können unsere Kunden schnell, effizient, und kostengünstig neue Produkte entwickeln“, so Daniel Rehberger, Manager Strategy & Business Development.
WHAT’S HOT?
mozaiq erkennt an, was vielerorts schwerfällt: Konsumenten wollen ihre IoT-Geräte möglichst einfach steuern und verwalten. Die Loyalität zum Hersteller hält dabei nur so lange, wie es der gebotene Mehrwert auch trägt. Genau das ist der Nährboden, auf dem Angebote wie IFTTT aus dem Boden schießen: Aggregatoren und 3rd Party Apps erlauben es dem Nutzer, Hersteller-übergreifend das Meiste aus seinen Geräten zu machen. Damit verlieren die OEM den oft zentralen Kunden-Touchpoint in der eigenen App.
mozaiq bietet OEMs die Möglichkeit, ihre eigenen Apps aufzuwerten – und so gegenüber Kunde weiterhin im Lead zu bleiben. Rehberger: „Wir helfen unseren Kunden, die richtigen B2B-Partnerschaften im Internet der Dinge zu identifizieren und gemeinsame Projekte umzusetzen. Auf dem mozaiq Markt sind bereits über 130 Partner verfügbar, die im Use Case Designer eigenständig zu komplexen Logiken verknüpft werden können.“ Die OEM zahlen für die Nutzung der Plattform dabei eine variable Gebühr, abhängig von aktiven (End-)Kunden App-Installationen die mit mozaiq verbunden sind.
Damit ermöglicht mozaiq den OEM eine Konzentration auf die eigenen Kompetenzen: Statt viel Zeit und Geld für die sichere technische Integration diverser Partner aufzuwenden, braucht es nur eine Schnittstelle zu mozaiq.
WHAT’S NEXT?
Nach dem öffentlichen Plattform-Launch auf der IFA 2018 fokussiert sich mozaiq nun auf den weiteren Aufbau der Plattform.
Interessant sind die Möglichkeiten für datengetriebene B2B-Geschäftsmodelle via mozaiq: Die angeschlossenen Unternehmen können selbst bestimmen, wie viel sie für ihre Daten verlangen - mozaiq übernimmt die Abrechnung und partizipiert an den Transaktionen. Auch gegenüber Dienstleistern wie Versicherungen können so interessante neue Geschäftsmodelle entstehen.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor sind die Breite und die Relevanz des über mozaiq verfügbaren Angebots – nur so lohnt es sich, statt direkter individueller Partnerschaften den neuen Partner zu integrieren. Dementsprechend forciert mozaiq aktuell den Ausbau der Plattform bezüglicher digitaler Services im Bereich Smart Building, Smart Cities, etc., um für seine B2B-Kunden noch breiter aufgestellt zu sein.
„Mit mozaiq lassen sich in kürzester Zeit neue interoperable Geschäftsmodelle im Bereich Consumer IoT realisieren“
Daniel Rehberger
Manager Strategy & Business Development
Gründungsjahr:
2016
Standort:
München
Hashtags:
#data-as-a-service #plug'n'play #businessmodels
Website:
mozaiq.io
Mensch-Maschine Schnittstelle am Handgelenk
ABOUT
Workerbase hat seine Anfänge in der Entwicklungsabteilung von Siemens genommen, bis die Gründer das Unternehmen 2017 vor den Toren des Konzerns auf dem freien Markt lanciert haben. Das Unternehmen ist einer der ersten kommerziellen Anbieter von industriellen Smartwatches. Inhaltlicher Treiber dafür ist die Optimierung der Maschine-Mensch Interaktion: Der Einsatz von Interfaces, die im Konsumenten-Bereich schon eine deutlich weitere Verbreitung haben, soll zur Effizienzsteigerung durch Digitalisierung und Optimierung der manuellen Arbeit dienen, vor allem in Fertigung und Logistik.
Inhaltlich fokussiert sich Workerbase auf smarte Alarmierungen und hilfreiche Unterstützung bei manuellen Arbeitsprozessen, z.B. mit Checklisten und schrittweisen Anweisungen. Anbindungen an die gängigen großen IoT-Plattformen sorgen für eine nahtlose Integrationsmöglichkeit in bestehende Systeme.
„Zusatzeffekt des Einsatzes von Workerbase ist massive Transparenz. Zum Beispiel lassen sich Störgründe für die OEE Analyse mit der Smartwatch einfach und schnell erfassen. Durch Process-Mining lassen sich oft noch deutliche Effizienzen heben, die vor dem Einsatz nicht sichtbar waren. Dabei verzichten wir bewusst auf die Erhebung von biometrischen Daten über die Anwender.“, so Thorsten Krüger, Co-Founder der Firma.
WHAT’S HOT?
Neben den etablierten Tools in der Werkshalle und hochpreisigen Speziallösungen wie AR-Brillen ist die Workerbase-Uhr eine spannende Ergänzung am Markt. Die eigene Hardware ist ein klarer Differenzierer – die Lösungs-Kompetenz steht bei Workerbase aber im Vordergrund: „Wir sind ein IoT-Plattform-Anbieter, der auch die passende Hardware liefert. Zukünftig wird Workerbase auch mit weiteren Hardware-Optionen neben der Smartwatch verfügbar sein.“, so Krüger. Angesichts der vielfältigen Angebote an generischen industriellen Interfaces auf dem Markt ist die Verknüpfung von selbst entwickelter Hardware mit der selbst entwickelten Plattform eine wichtige Wette, die Workerbase eingeht.
Spannend finden wir die universelle Einsetzbarkeit des Workerbase-Systems: Sowohl für den dauerhaften Einsatz in Regelabläufen als auch für die Etablierung der Prozess-Realität im Rahmen von Optimierungsprojekten sind die „Uhren“ ein probates Mittel, solange die avisierten Einsparungen den Technik-Aufwand rechtfertigen können. Workerbase würde die Uhren dabei sogar vermieten statt sie zu verkaufen - dank der komplizierten Einkaufsprozesse von Großunternehmen kommt das aber noch selten vor.
WHAT’S NEXT?
Workerbase konnte schnell diverse Automotive OEM und auch große Beratungshäuser für Pilotprojekte begeistern: das sorgt für Profitabilität und finanziert die Weiterentwicklung des Unternehmens. Die ersten internationalen Projekte laufen ebenfalls bereits. Neben dem kommerziellen Nutzen muss Workerbase weiterhin auch die soziale Verpflichtung seiner Lösung wahrnehmen: Gut, dass die Firma sich heute schon intensiv darum bemüht, mit seinen Kunden z.B. in die proaktive Kommunikation mit beteiligten Betriebsräten zu gehen.
„Workerbase ist Teil von Industrie 4.0: Wir optimieren die Mensch-Maschine Interaktion in der Werkhalle“
Thorsten Krüger
Co-Founder
Gründungsjahr:
2017
Standort:
München
Hashtags:
#wearables #equipmentefficiency #optimization
Website:
workerbase.com





